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Das MBUI-Fondsmanager-Tagebuch für September 2017
... unbeeindruckte Börsen und ein erfolgreicher Fonds

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Mehrwertphasen-Strategie,

0,69% hat der MBUI im September zulegen können und dabei seine Volatilität (berechnet auf Basis täglicher Anteilspreise seit Fondsauflage) auf 2,30% zurückgefahren. Damit steht die Chance (3,40% p.a. seit Auflage) in einer sehr gesunden Relation zum Risiko (Maximum Drawdown seit Auflage = 2,38%). Nochmals deutlich besser sieht diese Relation aus, wenn man sich die Werte in diesem Jahr anschaut. Hier steht in den ersten drei Quartalen ein Wertzuwachs von 4,05% einem Maximum Drawdown von 1,31% gegenüber. Zugegebenerweise waren die Zeiten insgesamt nicht schlecht. Aber auch alle anderen Fonds konnten in diesen Zeiten wirtschaften und es fällt zunehmend schwieriger, Fonds zu finden, deren Entwicklung geeignet ist, die Chance/Risiko-Relation des MBUI weiter zu verbessern. So habe ich mich bei den Nachinvestitionen der Mittelzuflüsse auf die Fonds beschränkt, deren Anteil am MBUI aufgrund des Fondswachstums deutlich unter den Wert der Zielallokation gefallen war

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Ihr/Euer Jürgen Dumschat


Dienstag, 12.09.2017

Viele Cat-Bonds und ILS-Anleihen (= über Anleihen ausgelagerte Rückversicherungen) handeln nur wöchentlich oder gar alle zwei Wochen, in der Regel freitags. Am vergangenen Freitag kam es im Zusammenhang mit Hurrikan "Irma" im Bereich der versicherungsgebundenen Anleihen zu einer extremen Marktverwerfung mit erheblichen Bewertungsabschlägen in der Spanne von ca. 5% bis 15%. Davon dürfte der erst kürzlich allokierte "Versicherungs-Mischfonds" erheblich betroffen sein.

Der Anteilspreis für vergangenen Freitag wird erst in der zweiten Hälfte dieser Woche publiziert. Hier werden wir schon einen deutlichen Einschlag sehen, auch wenn dieser Zielfonds im MBUI nur mit gut 2,5% gewichtet ist. Hintergrund dieses Bewertungsabschlags sind aber wohlgemerkt noch keine tatsächlichen Schäden oder gar Ausfälle. Am vergangenen Freitag ließen verschiedene Wettermodellprognosen hinsichtlich der weiteren Entwicklung von Hurrikan "Irma" ein Jahrhundertereignis befürchten. "Irma" war noch in der höchsten Kategorie 5 eingestuft. Entsprechend hoch waren am Freitag die am Sekundärmarkt vorgenommenen Risikoabschläge, die sich mit Sicherheit im Anteilspreis des "Versicherungs-Mischfonds" niederschlagen werden. Wie wir hören, gab es allerdings nur geringe Umsätze und möglicherweise sind Anleger gut beraten, hier erst mal die Füße still gehalten zu haben, denn der am Wochenende tatsächlich eingeschlagene Kurs von "Irma" erwies sich weit weniger schlimm als zunächst befürchtet. Mit Erreichen der Küste von Florida verlor der Sturm sehr schnell an Stärke und wurde inzwischen auf einen gewöhnlichen Sturm herabgestuft. Damit dürfte wohl auch die tatsächliche Schadenhöhe weit weniger extrem ausfallen als zunächst prognostiziert.

Allerdings werden die nächsten Wochen noch für Unsicherheit sorgen, da das volle Ausmaß der tatsächlichen Zerstörung erst in einigen Wochen oder gar Monate festgestellt werden wird. Auch muss natürlich eine Bestandsaufnahme erfolgen, inwieweit die in unserem "Versicherungs-Mischfonds" enthaltenen Anleihen betroffen sind. In einer solchen Phase der Unsicherheit neigen Anleger dazu, erst mal alles über einen Kamm zu scheren, was zu einer deutlichen Spreadausweitung aller Cat-Bonds führte, da viele Anleger gar nicht so genau wissen, in welche Risiken sie eigentlich investiert haben. Dies sollte dann mit absehbarer Klärung der tatsächlichen (und auch versicherten) Schäden zu einer Normalisierung und damit zu einer sukzessiven Erholung des Anteilspreises des "Versicherungs-Mischfonds" führen.

Donnerstag, 14.09.2017

Oh ja, es kam, wie es kommen musste: Der "Versicherungs-Mischfonds" verlor am vergangenen Freitag gegenüber dem Freitag der Woche zuvor glatt 7,96%. Das wird sich natürlich auch im DRI des MBUI bemerkbar machen, der durch dieses Event um 0,19% ansteigt. Aber genau solche Schläge muss eine Mehrwertphasen-Strategie aushalten können. Es steht nicht zu befürchten, dass der MBUI seinen Maximum Drawdown dieses Jahres (bislang gerade mal 1,31%) aufgrund dieses Ereignisses ausweiten wird. Abzuwarten ist natürlich, ob Anleger aufgrund der inzwischen bekannten weiteren Entwicklungen bis zum morgigen Freitag wieder beruhigter sind.

Denkbar ist auch, dass mancher institutionelle Anleger aufgrund der Kursrückgänge sein Risikobudget in Gefahr sieht und alleine deshalb verkauft. Andererseits werden versierte Anleger mit profunder Sachkenntnis den Rückschlag vielleicht als gute Einstiegsgelegenheit sehen. Tatsächlich ringe auch ich mit mir, ob ich die Position nicht vielleicht erhöhen sollte. Letztendlich gab die Besinnung darauf, dass es sich hier um eine auf einer Prognose beruhende Entscheidung handeln würde, den Ausschlag. Schließlich ist die Mehrwertphasen-Strategie nun mal eine prognosfreie Strategie und der "Versicherungs-Mischfonds" ist ja bereits in der Höhe allokiert, die als angemessen erachtet wurde. Dass ich nicht damit gerechnet habe, dass es für diesen Fonds langfristig bei einem Maximum Drawdown von weniger als 2% bleibt, versteht sich von selbst. Auch und gerade für solche Fälle ist ja der erhebliche Sicherheitspuffer des DRI vorgesehen.

Dienstag, 19.09.2017

Noch mal "Versicherungs-Mischfonds": Das Fondsmanagement informiert laufend über den Verlauf der Hurrikans und über geschätzte Schadenshöhen und natürlich auch über den Einfluss der Schadensregulierung auf die im Fonds allokierten Papiere. Bislang ist kein einziger der im Fonds investierten Cat-Bonds ausgefallen. Natürlich gab es bereits Ausfälle bzw. Erkenntnisse darüber, welche Papiere mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz oder teilweise ausfallen. Schließlich sind Cat-Bonds ja dazu da, Versicherungsschadensfälle zu regulieren.

Endgültige Sicherheit wird es erst in einigen Wochen geben. Bis dahin dürften sich die fraglichen Papiere nur schrittweise erholen. Allerdings hören wir heute, dass sich viele Cat-Bonds bis Ende der letzten Woche wieder deutlich erholt hätten. Erste grobe Schätzung: Die Papiere im "Versicherungs-Mischfonds" könnten bis zur Hälfte ihrer Verluste schon wieder aufgeholt haben.

Mittwoch, 20.09.2017

Deutlich geringer als Cat-Bonds rentieren deutsche Bundesanleihen, obwohl man auch bei diesen manchmal das Gefühl haben könnte, es handele sich zunehmend oft um Katastrophen-Anleihen. Heute tagt die Fed und alle schauen gebannt, ob es einen weiteren Zinsschritt gibt. Also ob 0,25% mehr Zinsen die ganz ordentlich florierende Konjunktur im Keim ersticken könnten. Mehrheitlich wird erwartet, dass es heute keinen weiteren Zinsschritt der Fed gibt. 

Wolfgang Schäuble nutzt die Gunst der Stunde und emittiert heute eine Bundesanleihe über zwei Milliarden Euro mit einem Zinskupon von 1,25% - neuer Negativrekord für eine zehnjährige Bundesanleihe. Bemerkenswert deshalb, weil der REX P, das Barometer deutscher Bundesanleihen, seit seinem Allzeithoch im Juli 2016 einwandfrei im Abwärtstrend liegt.

Ein kleines Rechenbeispiel, um abzuschätzen, was auf die von FINANZTEST und anderen empfohlenen ETF-Portfolios zukommen mag. Als Beispiel wähle ich den "Kapital Plus", um zu zeigen, dass die Marktentwicklungen auch um aktiv gemanagte Fonds mit starren Konzepten und hohem Anleihenanteil durchaus keinen Bogen machen:


Der "Kapital Plus" investiert bekanntlich unbeirrbar 30% in europäische Aktien und 70% in europäische Anleihen. Bei einem um 30% gestiegenen EuroSTOXX (grüne Linie in der Grafik) sollte dies dem Anteilspreis einen Schub von ca. 9% verschaffen. Der REX P ist (wie auch der Barclays Euro Aggregate Bond-Index) um 2% gesunken, was bei 70% Allokationsanteil ein Minus von rund 1,4% für den Anteilspreis bedeuten würde. Macht unterm Strich ca. 7,6%, die noch um die Fondskosten (ca. 1,35% für die rund 14 Monate) vermindert werden müssen. Doch statt um 6,25% hat der Fonds im abgebildeten Zeitraum nur um 3,75% zugelegt.

Die Differenz könnte einem (temporär) schlechteren Abschneiden des Aktienportfolios zugerechnet werden und/oder einer Durationsabweichung von den Anleihen-Indices zu verdanken sein. So oder so - der Anteilspreis des Fonds liegt ziemlich genau auf dem Stand von April 2015. Das wird Anleger, die den Fonds ja vor allem wegen seiner Erfolge in der Vergangenheit erworben haben, nicht gerade begeistern können.

Die Begründung für die Entwicklung der letzten zwei Jahre hatte ich vorab übrigens u.a. in in der Ausgabe vom 15.09.2015 meines Fonds-Newsletter "VV-Basis" (schon abonniert?) vom 15.09.2015 unter der Überschrift "Topseller, die wir gemieden haben" geliefert. Gut, dass es auch zuverlässig einschätzbare Fondskonzepte gibt.

Donnerstag, 21.09.2017

Ich stocke die inzwischen deutlich unter die aktuelle Zielallokation abgesackte Position im "Ausgewogenen Mischfonds 2" auf. Zugegeben, dieser Fonds ist noch kein ganzes Jahr alt. Doch die mit der Erstinvestition im Mai verknüpften Erwartungen haben sich voll erfüllt. Dabei hatte ich lediglich anhand des Fondskonzepts  die bisherigen Leistungen des Managers mit Blick auf das Konzept und die Ziele des noch jungen Fonds skaliert. Mit seinem ältesten Mischfonds hat der Manager bereits die Finanzkrise mitgemacht. Größere Verluste konnte er dabei vermeiden und auf lange Sicht dann letztendlich doch eine Aktienrendite erzielen:


Der von mir allokierte "Ausgewogene Mischfonds 2" räumt dem Manager mehr Freiheiten ein, die er jedoch nicht für Experimente nutzt. Es geht vor allem darum, Drawdowns zu vermeiden und auch über Krisenphasen hinweg allenfalls kurze und schnell wieder aufgeholte Verlustphasen zu riskieren. Tatsächlich hat der Fonds in der Phase des jüngsten DAX-Drawdowns per Saldo sogar ganz leicht zulegen können:


Im Vergleich zum EuroSTOXX 50 TR würde obiger Vergleich noch viel besser aussehen, denn der europäische Aktienindes hatte sein letztes Hoch ja bereits Anfang Mai. Aktuell notiert der Anteilspreis des "Ausgewogenen Mischfonds 2" nur 0,27% unter seinem vor sechs Wochen erzielten Allzeithoch. Seit Auflage vor neun Monaten hat der Fonds einen Wertzuwachs von gut 11% erzielt und dabei den Maximum Drawdown auf weniger als 2% beschränkt. Ich rechne natürlich nicht ernsthaft damit, dass es auch künftig bei einer Calmar Ratio von mehr als 5 bleibt. Ein extrem stabiler und trotzdem ertragsstarker Baustein für den MBUI ist dieser Fonds aber allemal.

Freitag, 22.09.2017

Nun steht also die Bundestagswahl unmittelbar bevor. Dass "Mutti" ihre vierte Amtsperiode antreten wird, bezweifelt wohl niemand. Die Frage ist aber noch, wer die Steigbügel halten wird. Martin Schulz hatte im TV-Duell mit Angela Merkel eigentlich eher den Eindruck gemacht, dass er sich als "Büroleiter" bei ihr bewirbt. Daran kann auch nichts ändern, dass er derzeit jede zweite Frage mit den einleitenden Worten "Wenn ich Kanzler werde ..." beantwortet. In Frage könnte natürlich auch erstmals eine Koalition mit den Grünen und der FDP kommen, was allerdings nicht wirklich einfach wäre. Dass es allein für Schwarz-Gelb reichen könnte, wäre schon mutig gedacht, ist aber angesichts der mit vielen Unsicherheiten behafteten Prognosen auch nicht völlig auszuschließen. Allerdings glaube ich persönlich nicht daran, dass Wähler, die bis jetzt noch unentschlossen sind, ihr Kreuz letztendlich bei der FDP machen werden. So oder so - nach einem CDU-Sieg reagieren die Börsen in der Regel besser als nach einem SPD-Sieg:


Wer im Mai verkauft hat, um erst mal wegzugehen, der könnte es dann womöglich bereuen, nicht bereits Ende August zurückgekehrt zu sein. Schon heute liegt der DAX gegenüber Anfang Mai leicht im Plus. Erfahrungsgemäß wird man von den Befürwortern des saisonalen Investierens ("Sell in May ...") zu diesem Thema unter diesen Umständen erst wieder im nächsten Jahr etwas zu hören bekommen.

Samstag, 23.09.2017

Bislang liegt der Anteilspreis des Versicherungs-Mischfonds per 15.09.2017 noch nicht vor. Die Informationen, die man ganz allgemein zum Cat Bond-Segment bekommt, sind nicht gerade aufmunternd:


16% Drawdown für den gesamten (!) Cat Bonds-Markt, das ist schon harter Tobak. Seitens des Fondsmanagers gibt es jedoch auch laufend Informtionen. Vorbildlich! Bislang ist kein einziger Cat Bond aus dem Fondsportfolio "getriggert" (in Anspruch genommen) worden. Der geschätzte Anteilspreis sollte bereits die Hälfte des Rückgangs wieder aufgeholt haben. Auch die andere Hälfte sollte im Laufe der nächsten Wochen aufgeholt werden. Alles spricht dafür, dass es zuverlässige Informationen sind, die man von diesem auf institutionelle Investoren ausgerichteten Anbieter bekommt. Und trotzdem ist da natürlich ein "mulmiges Gefühl", denn diese Situation ist natürlich die "Nagelprobe" für künftige Nach- oder Desinvestition.

Montag, 25.09.2017

Und tatsächlich: 4,08% Plus für den "Versicherungs-Mischfonds" - das allein reicht, um den heutigen Anteilspreis des MBUI um 12 Cent nach oben zu bringen. Ansonsten war ja nun mal an den Märkten nicht viel los nach dieser verkorksten Bundestagswahl, die ich hier gar nicht weiter kommentieren will.

Hoffen wir, dass die AfD nicht viel mehr als eine gesellschaftspolitische Magenverstimmung ist, die man am besten dadurch kuriert, dass man ihren Zerfallsprozess nicht zu sehr stört (frei nach Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart). Und ob Jamaika nicht von "Hurrikan Horst" weggefegt wird, wissen wir natürlich auch noch nicht. Er steht wegen der anstehenden Wahlen in Bayern und der massiven CSU-Verluste bei der Bundestagswahl mächtig unter Zugzwang. Warten wir es ab, wie die Börsen auf eine wahrscheinlich recht lange Phase der Koalitionsgespräche reagieren.

Dienstag, 26.09.2017

Die anhaltenden Mittelzuflüsse werden genutzt, um die Allokation eines zweiten Zielfonds wieder "auf Vordermann" zu bringen. Rund 300.000 Euro werden in den "L/S-Aktienfonds Global (Long Bias) 1" nachinvestiert. Die damit einhergehende Verringerung der Cashquote führt natürlich zu einer entsprechenden Erhöhung des DRI, der aber nur auf 7,29 ansteigt, weil beide Fonds, in die in diesem Monat nachinvestiert wurde, nur einen einstelligen Maximum Drawdown haben. Die allokationsgewichtete Calmar Ratio aller Zielfonds (jeweils berechnet seit 01.01.2010 bzw. seit Auflage) bleibt leicht oberhalb der Marke von 1

Freitag, 29.09.2017

Wer sich umfangreich informiert, weiß immer genau, woran er ist - offensichtlich hat sich heute zwischen 08:22 und 09:08 Uhr mächtig viel geändert:

Samstag, 30.09.2017

Heute ist der MBUI genau 500 Tage alt. Das kleine Jubiläum kann mit einem erfolgreichen Monatsergebnis gefeiert werden. Nach meinen Berechnungen ist der gestrige Anteilspreis auf € 104,68 angestiegen - ein Plus von 0,69% gegenüber dem Vormonats-Ultimo.

Seit Jahresbeginn liegt der MBUI nun mit 4,05% im Plus. Annualisiert seit Auflage sind es "nur" 3,40%. Im Vergleich zur internen Benchmark (EONIA + 300 Basispunkte p.a.) ergibt sich eine Outperformance von 0,79% pro Jahr. Bei einer inzwischen auf 2,30% gesunkenen Volatilität (berechnet auf Basis täglicher Anteilspreise) und einem unverändert hohen (bzw. niedrigen) Maximum Drawdown von 2,38% ergeben sich ansprechende Chance/Risiko-Parameter (Sharpe Ratio = 1,63 bzw. Calamar Ratio = 1,43).

Der Anteilspreis ist nur noch 0,37% vom MBUI-Allzeithoch entfernt. Die Anteilspreise von vier Zielfonds, die nur einmal wöchentlich am Freitag gehandelt werden, gehen in den Monatsultimo-Kurs nicht ein, denn sie werden erst dienstags bis donnerstags der Folgewoche publiziert.

Interessant ist die Bandbreite der Zielfonds-Ergebnisse im September:


Mit einem Plus von sage und schreibe 7,14% beendete der "Aktienfonds mit flexiblem Exposure 2" den Monat, während der Versicherungs-Mischfonds (allerdings per 22.09.2017) mit 4,18% im Minus lag. Nach den uns vorliegenden Informationen sollte er am gestrigen Freitag jedoch weiter aufgeholt haben, denn nach wie vor wurde kein einziger der im Fonds allokierten Cat-Bonds aufgrund der laufenden Hurrikan-Saison in Anspruch genommen, so dass der Kurseinbruch von anfangs 7,96% sukzessive wieder aufgeholt werden sollte.

Zu den stark performenden Fonds gehörte auch der "FvS Multiple Opportunities II" (+1,98%). Es gibt Dachfonds, die nur in Fonds investieren, die fünf Morningstar-Sterne haben. Die müssten sich von diesem Flossbach-Fonds getrennt haben, weil er ja im laufenden Monat einen Stern verloren hat. Schade für die Anleger, wobei die natürlich bekommen haben, was sie wollten ... weil sie es nicht besser wussten.

Aus ganz anderen Gründen überlege ich aber trotzdem, den erfolgreichen Fonds von Flossbach von Storch auszutauschen. Bis zu Ende gedacht ist das noch nicht. Auf jeden Fall ist klar, dass ein Austausch nicht immer nur dann erfolgt, wenn ich mit einem Fonds unzufrieden bin. In diesem Fall hat es eher damit was zu tun, dass ein anderer Fonds hinsichtlich seiner Ergebnisentwicklung (vor allem mit Blick auf die Phasenkorrelation) dem MBUI mehr nützen könnte. Schließlich ist im MBUI nur Platz für ca. 30 Fonds. Ich versichere aber glaubhaft, dass ich deutlich mehr als 30 gute Fonds kenne. Also muss man manchmal auch Kompromisse machen, die sich im MBUI eben nach anderen Parametern bemessen als in anderen Depots. Dazu aber - wenn es dazu kommt - mehr in der nächsten Monatsausgabe.

Weitere Informationen können dem Monatsbericht bzw. dem Factsheet per 30.09.2017 entnommen werden.

Damit gehören schon wieder drei Viertel des Jahres der Vergangenheit an. Kaum vorstellbar, dass wir in drei Monaten schon wieder überlegen, wohin mit dem Christbaumschmuck. Drei Viertel des Jahres waren mächtig erfolgreich für den MBUI. Hoffen wir, dass sich das vierte Quartal auch auf dieses Niveau einlässt. In diesem Sinne ...

Ihr/Euer Jürgen Dumschat

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