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Das MBUI-Fondsmanager-Tagebuch für Juli 2018
... Sommerhitze und kühle Köpfe

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Mehrwertphasen-Strategie,

die Frage "Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?" wurde in diesem Jahr eindrucksvoll beantwortet. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass ich vor der Hitze des Sommers in Deutschland fliehe, um auf den Kapverden angenehmste Temperaturen zu genießen. Trotz der Hitze bewahrten die Anleger aber offensichtlich einen kühlen Kopf, denn Anlässe für hitzige Reaktionen auf die diversen und sich teilweise zuspitzenden Herausforderungen (Handelskrieg, Brexit, Italien und zuletzt die sich schon andeutende Zuspitzung des Verhältnisses zur Türkei) hätte es zur Genüge gegeben. Stattdessen marschierten die Börsen im Gleichschritt nach oben.

Urlaubsbedingt haben sich natürlich diverese Aufgaben und Termine in den August verschoben, in dem zudem die Hidden Champions Tour eine Woche früher als üblich startete. So hat sich die textliche Ausarbeitung der nur stichpunktartig notierten Tagebucheinträge ein wenig nach hinten verschoben, wofür ich um Verständnis bitte.

Ein Hinweis noch: Im "Header" dieser Mail haben wir nur die WKN der thesaurierenden Anteilsklasse erwähnt, weil die beiden ausschüttenden Anteilsklassen im Factsheet keine Historie ausweisen dürfen, bevor sie nicht ein Jahr alt sein. Nachdem wir die ausschüttende Retail-Anteilsklasse (WKN A2H7PN) auf vielfachen Wunsch hin aufgelegt haben, wandern die Mittelzuflüsse jedoch nach wie vor in die thesaurierende Anteilsklasse. Ist das nur die Macht der Gewohnheit?

Ab 250.000 Euro kann auch in die (ebenfalls ausschüttende) institutionelle Anteilsklasse (WKN A2JF7J) investiert werden. Diese bietet Investoren einen Kostenvorteil von 30 Basispunkten über die kalkulierte Vertriebsfolgeprovision der Retailanteilsklassen hinaus. Zudem wird auf die Berechnung einer Performance-Fee verzichtet.

Alle bisherigen Ausgaben des MBUI-Fondsmanager-Tagebuchs bin hin zum Auflagezeitpunkt des MBUI finden Sie (nach Bestätigung des Disclaimers) auf www.mbui.info/fuer-berater-institutionelle-investoren/fondsmanager-tagebuch.

Aber lesen Sie, was es im Juli so alles zu berichten gab.

Ihr/Euer Jürgen Dumschat



Montag, 02.07.2018

Schon von längerer Hand vorbereitet erfolgte heute die Investition in ein weiteres Seed-Investment. Den Manager des Fonds kenne ich bereits seit der Finanzkrise. Seinerzeit hatte er u.a. das Konzept für einen Rohstofffonds entwickelt, der im Spannungsfeld zwischen "Select" und "Protect" long only in die einzelnen Rohstoffsegmente investierte oder alternativ Kasse hielt. Der Fonds kam leider - noch bevor ich ihn bei einer Hidden Champions Tour präsentieren konnte - unter die Räder, als der Seed-Investor (ein Versorgungswerk) sein dreistelliges Millionen-Investment kurzerhand abzog, weil der Betriebsrat kritisierte, dass sich im Anlageuniversum auch Rohstoffe aus dem Food-Segment (Weizen, Soja, Kakao, Zucker etc.) befanden. Der Fonds musste daraufhin liquidiert werden. Das Konzept - ohnehin bereits als Index bei der Deutschen Börse aufgelegt - wurde jedoch weitergeführt. Der Stay-C-Index hat in den letzten gut elf Jahren namhafte Rohstoffindices wie z.B. den Bloomberg Commodity Index gnadenlos outperformt:



Auch wenn es die letzten Jahre per Saldo nur seitwärts ging, so steht die Entwicklung doch im krassen Gegensatz zu den großen und bekannten Indices, die aktuell statt 50% Plus (wie der Stay-C) eher 50% Minus erwirtschaftet haben.

In den letzten Jahren hat der vom "Number Crunching" geradezu besessene Manager nun ein weiteres Konzept entwickelt, welches sich der saisonalen Muster von Einzelaktien bedient. Investiert wird in verschiedene nach diesem System selektierte Aktien nur für die kurze Zeit, für die eine überdurchschnittlich hohe Wertentwicklung zu erwarten ist. Für ein beliebig großes Aktienuniversum können die durchschnittlichen Verlaufskurven für ein Kalenderjahr ermittelt werden - hier beispielhaft an der Entwicklung von Novo Nordisk über die letzten 15 Jahre:



Das System errechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit die jährliche Entwicklung innerhalb welcher Bandbreiten vom langjährigen Durchschnitt maximal abgewichen ist. Investiert wird jeweils in ein Bündel von Aktien mit den vielversprechendsten Aussichten für einen meist nur einige Tage bis wenige Wochen umfassenden Zeitraum. Die rein quantitativen Backtestergebnisse sind faszinierend. Dabei sind die Backtestergebnisse - so versichert der Programmierer dieses Systems - unverfälscht, da die Algorithmen des Systems die Investitionsentscheidungen eben stets auf Basis der rückblickend verfügbaren Vergangenheitsentwicklungen treffen. Jahr für Jahr wird dann der Grad der Übereinstimmung mit den bisherigen Entwicklungen ermittelt, um stets in Aktien mit einem möglichst stabilen Muster zu investieren. Selbst wenn man die Performance der Backtestergebnisse halbieren würde so dürfte der Fonds, dessen Zeichnungsphase heute beginnt, eine Calmar Ratio von >1 erzielen.

Aber natürlich bleibe ich den selbst gesetzten Beschränkungen des MBUI treu. Knapp 1% (= 250.000 Euro) investiere ich in den "Saisonalen Trendfolge-Aktienfonds". Der Anteil von Seed-Investments am Fondsvermögen des MBUI soll bei maximal fünf Fonds (in zwei Fonds habe ich nun bei Erstauflage investiert) unter 5% des Fondsvolumens gehalten werden.


Donnerstag, 05.07.2018

Heute hatte ich eine Diskussion, ob es zulässig sei, einen Backtest für die aktuelle Allokation des MBUI zu erstellen. Dabei ging es weniger um die regulatorische Zulässigkeit - keine Frage, einen solchen Backtest würde jeder Compliance-Officer in der Luft zerreißen. Wenn es jedoch darum geht, die Zukunftsaussichten eines Fonds zu beurteilen, so halte ich es allemal für sinnvoller, auf die aktuelle Allokation abzustellen, statt einen Fondsmix zu beurteilen, der so schon längst nicht mehr besteht. Natürlich stelle ich dabei darauf ab, dass im Rahmen des MBUI angestrebt wird, eine dauerhafte "Allwetter-Allokation" aufzustellen, die nicht von kurz-, mittel- oder langfristigen Marktentwicklungen beeinflusst wird. Wird also ein Fonds ausgewechselt, so meist deshalb, weil der Bessere der Feind des Guten ist. Dann will ich natürlich wissen, inwieweit der MBUI durch den neuen Fonds gestärkt wird. Wesentliche Parameter zur Beurteilung der Stärkung der MBUI-Allokation sind bekanntlich die ...

   - rollierende Calmar Ratio,
   - Korrelation der Verlust-, Aufhol- und Mehrwertphasen (relativ zu den bestehenden Fonds),
   - Korrelation der täglichen Anteilspreisentwicklung (mit Fokus auf die schwachen Tage).

Die Vergangenheitsentwicklung wurde davon beeinflusst, wann welcher Fonds ausgetauscht bzw. ergänzt wurde. Doch für die Zukunftsentwicklung ist es unerheblich, ob ein aktuell allokierter Fonds vor einer Woche, einem Monat oder schon vor einem Jahr im Portfolio enthalten war. Wenn ich also sehen will, wie das Zusammenspiel der Zielfonds in der Vergangenheit ausgesehen hätte, muss ich auf die aktuelle Allokation abstellen. Nur so kann ich Erkenntnisse dahingehend gewinnen, was sich gegenüber früher verbessert hat - und genau darauf kommt es beim Fondsmanagement doch an. Die tatsächliche Vergangenheitsentwicklung sehe ich im Rückspiegel (also in der Performancegrafik). Für die zukünftig mögliche Entwicklung bietet jedoch der Rückblick auf die aktuelle Allokation die besseren Anhaltspunkte.

Dass aus dem Rückblick so oder so keine zuverlässigen Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen möglich sind, versteht sich von selbst. Deshalb den Blick zurück zu untersagen, ist jedoch nicht zielführend, denn worauf soll denn die Entscheidung für oder gegen einen Fonds gründen wenn nicht auf der Leistung des Fonds/Fondsmanagers im Spannungsfeld von Chance und Risiko in Relation zu den Marktentwicklungen und zu vergleichbaren Fondskonzepten. Schließlich konterkariert der Gesetzgeber ja seine eigenen Vorschriften, wenn er die Risikoklassifizierung anhand der Volatilität der letzten fünf Jahre vornimmt und vorschreibt, dass eine Änderung des SRRI erst erfolgen darf, wenn 17 Wochen in Folge ein vom bisherigen abweichender SRRI ermittelt wird. 

Natürlich wird es immer wieder Fonds geben, die sich - im Gegensatz zum ZEitpunkt ihrer Allokation - enttäuschend entwickeln. Genau deshalb ist ja ein aktives Fondsmanagement erforderlich. Fonds, die sich erwartungsgemäß entwicklen, sollten dabei stets deutlich in der Überzahl sein. Sie haben natürlich in der Regel auch eine viel längere Verweildauer im Portfolio als enttäuschende Fonds, die ebenso selbstverständlich auszuwechseln sind wie runtergefahrene Bremsbeläge beim Automobil.

Donnerstag, 12.07.2018

Nachdem ich nun einige Tage darüber nachgedacht habe, wie ich den Beitrag vom vorigen Donnerstag noch ein wenig mit konkreten Zahlen unterfüttern könnte, kam mir gestern Abend eine recht einfache Idee: Wie hätte es sich ausgewirkt, wenn die in diesem Jahr erstmals im MBUI allokierten Fonds bereits zum Jahresbeginn Bestandteil des Portfolios gewesen wären. Insgesamt fünf der aktuell 29 Zielfonds des MBUI sind erstmals im Laufe des ersten Halbjahres allokiert worden. Hier die Details:



Dem ist gegenüberzustellen, wie es sich ausgewirkt hätte, wenn die fünf im Laufe des ersten Halbjahres ausgetauschten Fonds bereits zum Jahreswechsel ausgetauscht worden wären.  



Wären alle oben aufgeführten Transaktionen bereits zum Jahreswechsel erfolgt, so wäre das ytd-Ergebnis des MBUI um sage und schreibe 0,74% besser ausgefallen. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass das Volumen der im ersten Halbjahr erstmals allokierten Fonds insgesamt 6,31 Millionen Euro ausmachte, während das Volumen der fünf verabschiedeten Fonds insgesamt lediglich 2,44 Millionen Euro ausmachte. Ein großer Teil der Neuallokationen war also vor allem vom zeitlichen Verlauf der Mittelzuflüsse abhängig, zumal für die meisten neuen MBUI-Zielfonds beträchtliche Mindestanlagesummen (mehrheitlich in Millionenhöhe) zu beachten waren. Insoweit war der Zeitpunkt der Allokationsentscheidung gar keine (zufällig) gute oder schlechte Entscheidung meinerseits, sondern zu mehr als 60% abhängig vom Verlauf der Mittelzuflüsse.

Im "Rückspiegel" sieht man natürlich die tatsächliche Entwicklung des Fonds, die ja mit der hier beschriebenen Betrachtungsweise nicht negiert werden soll. Will man sich jedoch ein Bild von der Konstitution der aktuellen Allokation des MBUI machen, so sollte man überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoll sein könnte, auf die aktuelle Allokation abstellen, denn diese allein bestimmt die weitere Entwicklung des MBUI.

So mag diese Betrachtungsweise durchaus ungewöhnlich erscheinen. Wer drüber nachdenkt, wird jedoch schnell zum Ergebnis kommen, dass sie nicht völlig von der Hand zu weisen ist.

Donnerstag, 26.07.2018

Natürlich verfolge ich die Entwicklung des MBUI auch im Urlaub täglich und sollte es erforderlich sein, einzugreifen, so geht dies natürlich im Urlaubshotel genauso unproblematisch wie am heimischen Schreibtisch. Allerdings macht es mir die Entwicklung in der zweiten Julihälfte einfach, denn die nach oben gerichtete Entwicklung wurde nur durch einen kleinen Rücksetzer unterbrochen, der heute schon wieder aufgeholt sein dürfte. Die Mittelzuflüsse sind derzeit eher spärlich, so dass es auch keine dringlichen Investitionsentscheidungen zu treffen gilt. Fakt ist wohl leider, dass die Mittelzuflüsse erst wieder signifikant ansteigen, wenn ein neues Allzeithoch erreicht wurde, denn dann endet die Grafik oben rechts, was - allen vernünftigen Überlegungen zum Trotz - die Mittelzuflüsse beflügelt. Der deutsche Durchschnittsbürger, der beim Einkaufen gerne auf Schnäppchenjagd geht, zeigt sich als Anleger von einer völlig anderen Seite: Einkaufen mit Rabatt ist beim Investieren offensichtlich keine Option, wie es die Untersuchung der Mittelzu- und -abflüsse in Relation zur Performanceentwicklung bei nahezu jedem x-beliebigen Fonds immer wieder zeigt. Also genieße ich meinen Urlaub und die derzeitige Performanceentwicklung des MBUI gleichermaßen.

Montag, 30.07.2018 (frisch aus dem Urlaub zurück)

Eigentlich begann es mal als kleine Datei, in der ich mir Notizen zu einzelnen vermögensverwaltenden Fonds machte, die mir die Arbeit erleichtern sollten. So sehe ich bspw. auf Anhieb, welche Fonds bislang für die Präsentation im alljährlichen €uro spezial "Vermögensverwaltende Fonds" in Frage kamen, um relativ schnell festzustellen, ob die Entwicklung der letzten 12 Monate eine erneute Ansprache auf diese Publikation rechtfertigt. Sehr schnell entwickelte sich aus dieser Datei auch die Übersicht der monatlich, wöchentlich oder gar täglich überwachten Fonds, aus der sich zunächst die Empfehlungsliste für die bei AECON angeschlossenen Poolpartner, die Musterdepots, später die dem Fonds-Newsletter "VV-Basis" zugrunde liegende Empfehlungsliste sowie zuletzt die Watchlist für den MBUI entwickelte.

Inzwischen umfasst diese Datei (Stand heute) 818 Anbieter mit mindestens einem in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen VV-Fonds - insgesamt sind es derzeit 2.450 Fonds (nicht Anteilsklassen!). Einmal pro Jahr gehe ich - über mehrere Monate verteilt - die gesamte Liste durch und mir wird teilweise geradezu schwindelig, wenn ich sehe, was sich da so alles in den verschiedenen Peergroups von Morningstar & Co. angesammelt hat. Aktuell fange ich mal wieder mit dem jährlichen Komplettüberblick an. Dabei hake ich im Schnelldurchgang die Fonds ab, die schon in den vergangenen Jahren einen verheerenden Eindruck hinterlassen haben. Warum ich das tue? Ganz einfach weil ich hin und wieder einen Fonds entdecke, der ganz offensichtlich mit einer neuen Strategie ausgestattet ein völlig anderer Fonds als bisher ist. Man denke nur mal an die kürzlich erfolgte Übernahme des Fondsmanagements des ehemaligen "Multi Invest OP" durch Lars Rosenfeld, die es erforderlich macht, den inzwischen in "Perpetuum Vita Basis" umbenannten Fonds neu zu beurteilen.

Aber im Großen und Ganzen ist natürlich die Mehrzahl der grottenschlechten Fonds immer noch grottenschlecht (woraufhin es mir bei der konzentrierten Durchsicht solcher Fonds durchaus ebenfalls schlecht werden könnte). Nur beispielhaft und wahrlich kein Einzelfall:


 
Warum ich einen solchen Fonds hier zeige? Wir müssen uns vor Augen führen, dass dieser Fonds beim Durchschnittsergebnis der Morningstar-Vergleichsgruppe "Mischfonds EUR flexibel - Global" mit seinem Ergebis von minus 24,6% genauso stark berücksichtigt wird wie bspw. ein "FvS Multiple Opportunities", der im gleichen Zeitraum ein Plus von 158,5% erzielte. Der IAMF-Fonds verwaltet übrigens aktuell rund 3 Millionen Euro, der FvS-Fonds hingegen knapp 13 Milliarden. So kommt dann ein Durchschnittsergebnis der Vergleichsgruppe zustande, welches geradezu zwangsläufig schlechter ist als die - häufig sowieso nicht passende - Benchmark aus 50% globalen Aktien und 50% europäischen Anleihen. Da kann es einem wirklich schlecht werden. 

Dienstag, 31.07.2018

Ein unspektakulärer Monat mit einem Plus von 0,63% geht zu Ende. War das das Sommerloch, die Ruhe vor dem Sturm oder der Auftakt zu einem fulminanten zweiten Halbjahr? Bemerkenswert an diesem unspektakulären Monat ist die Tatsache, dass die Aufwärtsentwicklung sehr wesentlich von den Alternative-Zielfonds des MBUI getragen wurde. Immer wieder gab es kurze Einbrüche der Multi Asset-Fonds, die von den Alternative-Fonds abgefangen werden konnten.



Von den insgesamt 638 täglichen Anteilspreisveränderungen gegenüber dem Vortag entfielen 308 auf die 14 Multi Asset- und 330 auf die 15 Alternative-Fonds. Verlustfrei bzw. mit Gewinn gegenüber dem Vortag blieben die Multi Asset-Zielfonds zu 60,08%, während es die Alternative-Zielfonds auf eine Quote von 64,24% brachten. Kein großer Unterschied, so wird mancher meinen. Berücksichtigen muss man dabei, dass Aufwärtsentwicklungen, wie wir sie im Juli erlebten, üblicherweise mehrheitlich von den Multi Asset-Fonds getragen werden. Schaut man sich allerdings die Performance der Zielfonds an, so wird allerdings auch schnell klar, dass es doch wesentlich die Multi Asset-Fonds waren, die für die positive Entwicklung im Juli verantwortlich waren:



Einen ganz schlechten Start erwischte der gerade zu Monatsbeginn erst aufgelegte "Saisonale Trendfolge-Aktienfonds". Hier gab es einige Anlaufschwierigkeiten, die dem Fonds erst mal einen Drawdown von 3,99% bescherten, der dann bis zum Monatsende nur teilweise wieder aufgeholt werden konnte. Einen Einfluss auf die Bewertung des Konzepts sehen wir hier allerdings nicht. Schade nur für den Fonds, der es nach einem solchen Start sicherlich nicht einfacher hat, Anleger für ein Investment zu begeistern. Dabei - so meine Einschätzung - wäre diese anfängliche Performancedelle sicherlich ein guter Zeitpunkt zum Einstieg.

Die Performance-Spitzenplätze belegten genau die beiden Fonds, die im Juni die Performance-Schlusslichter waren. Der "Aktienfonds mit flexiblem Exposure 2" hatte im Juni 6,50% verloren. Er legte im Juli um 4,47% zu. Trotzdem fehlen ihm noch 7,11% bis zu seinem Allzeithoch vom Januar. Der "SPSW - WHC Global Discovery", der im Juni 3,35% verlor, konnte diesen Verlust mit einem Plus von 3,39% im Juli nahezu wieder ausgleichen. Ihm fehlen nur noch 2,61% bis zu seinem ebenfalls im Januar markierten Allzeithoch. Bester Alternative-Fonds mit einem Plus von 1,60% war der "Long/Short-Aktienfonds Europa 4", der mit seinem flexiblen Nettoexposure genau die richtigen Entscheidungen traf. Sehr gut performte auch der extrem defensive "XAIA Credit Curve Carry I" mit einem Plus von 1,05%. 

Drei MBUI-Zielfonds erklommen im Juli ein neues Allzeithoch. Neben den beiden Volatilitätsfonds war dies der "Multi Asset Absolute Return Fonds 1", den wir seit Februar (siehe oben) im MBUI-Portfolio haben.  


Die Kurzvorstellung weiterer Zielfonds wird im nächsten Update fortgesetzt. Hoffen wir zunächst auf einen ebenso ruhigen und erfolgreich verlaufenden August, wenngleich die sich zuspitzende Lage der Türkei neben den anderen schon länger schwelenden Krisen eher für unruhige Zeiten spricht. 

Bis zum nächsten Mal
Ihr/Euer Jürgen Dumschat


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