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Das MBUI-Fondsmanager-Tagebuch für Juli 2020 
... keine Spur von Sommerloch

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Mehrwertphasen-Strategie,

der MBUI hat im Juli - gemessen an den maßgeblichen Indices und an einer Reihe von Topsellern - ein außerordentliches Ergebnis erzielt. Dies bestätigt uns in unserer Neuorientierung. Was sich am Konzept des MBUI im Zuge des Corona-Crashs geändert hat, fasse ich am Ende dieser monatlichen Ausgabe des MBUI-Fondsmanagertagebuchs für Sie zusammen. Also ohne große Vorrede mitten rein ins Geschehen ...
 
(Alle bisherigen Ausgaben des MBUI-Fondsmanager-Tagebuchs bis hin zum Auflagezeitpunkt des MBUI finden Sie - nach Bestätigung des Disclaimers - auf www.mbui.info/fuer-berater-institutionelle-investoren/fondsmanager-tagebuch.)


Mittwoch, 01.07.2020


Nach meiner vorläufigen Berechnung wird der Anteilspreis des MBUI heute um 0,85% zulegen. Da die Mehrzahl der Zielfonds mit ihrem Anteilspreis die Kursentwicklung vom Vortag widerspiegeln, wäre das Juni-Ergebnis statt minus 0,01% einen Tag später bei plus 0,84% gewesen. Verrückte Zeiten. Einen solchen Kurssprung, der seit dem Corona-Crash nichts Außergewöhnliches mehr ist, hätte es bis Anfang des Jahres außerordentlich selten gegeben.  

Donnerstag, 02.07.2020

Tesla geht ab wie eine Rakete und ist inzwischen der Automobilwert mit der höchsten Marktkapitalisierung weltweit. Es ist eben das Automobilunternehmen, in dem am meisten Technologieunternehmen steckt. Elon Musk hat inzwischen Warren Buffet in der Liste der reichsten Erdenbürger übertrumpft. Der Nasdaq 100-Index übertrifft zum Börsenstart sein Vor-Corona-Allzeithoch. Auch in Deutschland kennen die Börsen kein Halten. Dem DAX fehlen allerdings noch gut 1.100 Punkte bis zu seinem bisherigen Höchststand.

Freitag, 10.07.2020

Die Börsen steigen und steigen als wäre die Weltwirtschaft in ihrer stärksten Verfassung seit Jahrzehnten. Der MBUI hat im Juli bis einschließlich heute um 3,06% zugelegt. Dies erinnert mich naturgemäß an den Februar des Jahres. Seinerzeit schien uns schon das Zwischenergebnis per 20. Februar (plus 1,81%) außergewöhnlich hoch. Dann startete der Absturz und der MBUI beendete den Monat mit einem Minus von 3,20%. Allerdings waren seinerzeit einige wenige Alternative-Fonds die Risiko-Treiber. Insoweit ist der MBUI inzwischen auf einer deutlich sichereren Seite.

An den Börsen könnte sich jedoch Ähnliches wiederholen, wenn es zur Gewissheit wird, dass die Weltwirtschaft die V-förmigen Börsenkursentwicklung nicht nachvollziehen kann. Es klingt zwar wunderbar, dass in den USA im Juni ein rekordhoher Anstieg der Beschäftigungszahlen um 4,8 Millionen zu verzeichnen war. Allerdings drückte dies die Arbeitslosenquote lediglich von 13,3% auf 11,1%. Insgesamt liegt die Zahl der Jobs damit immer noch um 14,7 Millionen unter dem Februar-Wert.

Die von Google gemessene Mobilität (siehe Fußnote zur Grafik) ist seit Mitte Juni wieder gesunken. Insbesondere in den letzten Tagen gab es einen ziemlichen Knick nach unten. Dies lässt nicht auf weiter ansteigende Wirtschaftsaktivitäten schließen.


Es gibt viele unterschiedliche Nachrichten, die letztendlich zum Schluss führen, dass es noch mal zu einem stärkeren Einbruch an den Börsen kommen müsste. Denn wenn die wirtschaftliche Entwicklung den Börsen nicht folgt, müssen sich die Börsenkurse der Wirtschaftsentwicklung anpassen, auch wenn es viele plausible Argumente gibt, welche die hohen Kurse rechtfertigen könnten. Aber andererseits sieht so mancher namhafte Fondsmanager vorerst weiter steigende Kurse. So hat Bert Flossbach gerade erst verkündet, dass er die Teilabsicherung des Aktienbestandes über Terminkontrakte im "FvS Multiple Opportunities" bis Ende Juni weitestgehend aufgelöst hat, so dass er aktuell mit einer Netto-Aktienquote von 67% unterwegs ist. Er lag immerhin auch richtig damit, bereits im Februar Absicherungen aufzubauen, so dass das Netto-Aktienexposure bis Mitte März nur noch bei 31% lag.

Trotzdem spricht vieles dafür, die Absicherung zu erhöhen bzw. die Risiken weiter zu reduzieren. Wir werden die Chancen und Risiken in den nächsten Tagen eingehend auf den Prüfstand stellen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Risiko, einen weiteren Aufschwung erst mal teilweise zu verpassen, deutlich geringer ist, als mit zu geringer Absicherung in eine Korrekturphase zu rauschen, bin mir aber auch darüber im Klaren, dass man mit solchen Prognosen heute auch schnell kräftig daneben liegen kann. 

Donnerstag, 16.07.2020

Der DAX konnte gestern den bisherigen Höchststand nach dem Corona-Crash überbieten. Immerhin hat es fast sechs Wochen gebraucht, die der DAX nach dem 950-Punkte-Einbruch in der ersten Junihälfte brauchte, um diesen Drawdown von gut 15% wieder aufzuholen. Das heißt aber auch, dass der DAX in knapp fünf Wochen um 18,5% zugelegt hat - ein gewaltiges Momentum. Kurz vor Erreichen der 13.000 Punkte machte der DAX dann kehrt. Anleger nahmen wohl Gewinne mit, weil sie befürchteten, dass es sonst andere tun, wenn die Marke von 13.000 Punkten geknackt worden wäre. Nimmt der DAX noch mal Anlauf? Ich denke, die Ampel steht auf Gelb. Nach Gelb kommt bekanntlich Grün oder Rot. Die Entscheidung könnte noch diese Woche fallen. Es läuft wohl - zumindest übergangsweise - auf den spannenden Titelkampf "Stock Markets vs. Global Economy" hinaus. 


Es scheint, als könnte die Weltwirtschaft trotz massiver Überlegenheit den Kampf nicht gewinnen, aber vielleicht geht ja zumindest die nächste Runde an sie. Schließlich sind die Argumente für fallende Börsen deutlich gewichtiger als für eine Fortsetzung des fulminanten Anstiegs. Aber neben den fundamentalen Fakten ist natürlich auch der Faktor Mensch im Spiel. Das Sentiment hat die Oberhand und dieses wird getrieben durch die Hoffnung auf einen baldigen Impfstoff, auf die Vermeidung einer "zweiten Welle" und eben durch die Hoffnung auf ein kräftiges Wiederanspringen der Weltwirtschaft. 



Das Sentiment wirkt aber auch in die Gegenrichtung und wenn einer der genannten Faktoren enttäuscht, schlagen sich viele Anleger ganz schnell wieder auf die Seite der Pessimisten und wenn Fundamentaldaten und Sentiment den Weg nach unten weisen, dann können sich auch "rationale" Anleger diesem Sog - zumindest temporär - nicht mehr entziehen. Oder doch? ... Es bleibt spannend.

Montag, 20.07.2020

Wer eine zweite globale Corona-Welle fürchtet, der sollte erst mal abwarten, bis die erste Welle abflaut. Ende letzter Woche meldete die WHO erstmals seit Ausbruch der Pandemie mehr als 250.000 Neuinfektionen an einem Tag.  

    

Es sind nicht die Schwellenländer, die laut Statistik am stärksten betroffen sind. Allerdings sollte man den Zahlen mit gesunder Skepsis begegnen, denn wie die Zahlen bei prozentual gleich hoher Testquote in den verschiedenen Ländern aussehen würden, wissen wir nicht. Aber im Vergleich von Deutschland mit den USA werden die Unterschiede deutlich. Hier lag die Zahl der täglich neu gemeldeten Infektionen zuletzt bei über 75.000. Insgesamt mehr als 18-mal so viele Infizierte wie in Deutschland bei nur viermal so hoher Einwohnerzahl.

Das katastrophale Krisenmanagement könnte Donald Trump im November das Präsidentenamt kosten. In einem Interview mit Fox News antwortete er auf die Frage, ob er eine Wahlniederlage akzeptieren würde: "Das muss ich sehen. Ich werde jetzt nicht einfach ja sagen." Dass kein Aufschrei des Entsetzens durchs Land ging, mag daran liegen, dass man von den täglichen verbalen Verletzungen von Demokratie, Anstand und Umgangsformen schlichtweg ermüdet ist. Die hohe Zahl der Neuinfektionen spielte er erneut herunter: "Das sind junge Leute, die einen Schnupfen haben."

Aber Vorsicht mit Prognosen zum Wahlausgang, auch wenn aktuell sage und schreibe 93% der US-Wähler von einer Niederlage Trumps ausgehen. Joe Biden wäre gut beraten, ein stimmiges Konzept für die Wirtschaft zu präsentieren, denn sonst könnte es sein, dass die Börsen seinem (derzeit denkbaren) Wahlsieg den Glanz nehmen.

Der DAX scheint auf jeden Fall den dritten Tag in Folge nicht genügend Aufwind zu haben, um die 13.000-Punktemarke zu überwinden. Im Sport ist es so, dass man für mehr Anlauf weiter zurückgehen muss. Vielleicht würde es aber auch helfen, wenn man sich beim EU-Gipfel einigen könnte. Nach drei Tagen (und Nächten) ausgiebiger Verhandlungen und Einzelgespräche ist nun erst mal bis 16:00 Uhr Pause angesagt. Ob Europa den Befreiungsschlag schafft, dürfte spürbaren Einfluss auf die weitere Entwicklung haben.

Dienstag, 21.07.2020

Und dann gewinnt die Freude an der gut funktionierenden Verteilungsmaschinerie doch wieder die Oberhand. Nach vier Verhandlungstagen/-nächten einigt sich die EU, die selbst keine Steuereinnahmen hat, auf ein beispielloses Finanzpaket in Höhe 1,8 Billionen Euro. Dabei ist die Frage nach der Rechtsstaatlichkeit als Voraussetzung für Auszahlungen jedoch vertagt worden. Der EU-Kommission wurde der Auftrag erteilt, genaue Vorschläge vorzulegen, wie man die Prinzipien einhalten kann. Komisch, denn ich bin sicher nicht der einzige, der meinte, einen klaren Begriff von "Rechtsstaatlichlkeit" zu haben. Dass die EU-Kommission 62 Jahre nach ihrer Gründung in Brüssel nun definieren soll, wie man rechtsstaatliche Prinzipien einhalten kann, gibt mir zu denken. 


Obwohl die Börse sich schon mal am Beschluss dieses Finanzpakets erfreut hat und obwohl die Verteilung der Mittel noch unter Vorbehalt steht, machen die Börsen erneut einen Freudensprung. Der DAX eröffnete mit über 13.200 Punkten, stieg im Laufe des Tages auf über 13.300 Punkte und beendete den Börsentag aufgrund von Gewinnmitnahmen bei 13.172 Punkten mit einem Plus von immerhin noch 0,95% gegenüber dem Vortag. Wenn es Manna regnet. so braucht man keinen Regenschirm. Der MBUI legt um 1,05% zu.

Mittwoch, 22.07.2020
 
Der "CARES-Act", der als Antwort auf die Corona-Krise ins Leben gerufen wurde und in dessen Rahmen unter anderem Arbeitslose 600 US-Dollar pro Woche an Hilfen bekommen, läuft zum Monatsende aus. Da die Pandemie in den USA weiter wütet, werden Stimmen laut, diese Hilfe nicht nur zu verlängern, sondern sogar auszuweiten. Bis eine Einigung erfolgt, wird einige Zeit vergehen, in der prächtig spekuliert werden kann. Kommt es zu einer Verlängerung oder gar Ausweitung, dürften Risiko-Aktiva weiter profitieren.

Sehr gut profitiert hat - erwartungsgemäß - Gold und wir waren gut beraten, auf vor allem auf den "Dynamischen Edelmetall-Mischfonds 1" zu setzen, der inzwischen zur größten Position im MBUI-Portfolio angewachsen ist. Seit Erstinvestition Mitte April hat der Fonds nun um 42,4% zugelegt. Der Goldpreis hat sich im gleichen Zeitraum lediglich um 9,0% erhöht. Früher hieß es oft: "Gold bringt keine Zinsen.". Angesichts negativer Renditen und Realzinsen muss man heute wohl eher sagen: "Gold kostet keine Zinsen". Anleihen mit negativer Rendite haben in Summe ein Volumen von weltweit 14 Billionen US-Dollar erreicht. Der Gegenwert der insgesamt 200.000 Tonnen Gold, die bislang weltweit aus der Erde geholt wurden, beläuft sich derzeit auf ca. 12 Billionen US-Dollar. Das Potential für die weitere Preisentwicklung ist unverkennbar. 

Donnerstag, 23.07.2020

Drei von vier MBUI-Zielfonds liegen inzwischen seit Jahresbeginn im Plus. Fast jeder zweite Zielfonds hat nach dem Corona-Crash ein neues Allzeithoch erreichen können. Der "Nasdaq-Strategiefonds 1" liegt inzwischen sogar mehr als 26% (!) über seinem Vor-Corona-Hoch. Die strategische Ausrichtung (statt einer ursprünglich angestrebten "Allwetter-Allokation") macht sich bezahlt. Der MBUI liegt diesen Monat bislang mit 3,77% im Plus, obwohl wir die Absicherung über den den "2x Short-DAX-ETF" unverändert im Portfolio belassen haben. Aber natürlich wissen wir, dass man weder den Tag vor dem Abend noch den Monat vor dessen Ende loben soll. 

Für eine anhaltende Marktstärke sprechen indes klassische Indikatoren:


Der Anteil der Aktien mit einem positiven 50-Tage-Momentum liegt überall bei mehr als 80%. Aktien, deren aktueller Kurs über der 200-Tage-Linie liegt, sind in Deutschland un den USA in der Überzahl, in Europa immerhin bei knapp 40%. Aktien mit einer Relativen Stärke nach Levy liegen deutlich über 50% bei einem Wert über 1. Mit derartigen Zahlen präsentieren sich die Märkte außerordentlich robust.

Statistisch kann dazu ebenfalls beigetragen werden, denn in den letzten fünf Jahrzehnten hat jede Rallye, die in 50 Handelstagen mehr als 20% Performance eingebracht hat, in den kommenden Monaten ebenfalls für gute Ergebnisse gesorgt. Innerhalb von sechs Monaten gab es nach einer solchen Kurs-Rallye im Schnitt 9,5%, nach 12 Monaten sogar 17,2% Plus.

Die Konstellation wird dadurch "aufgewertet", dass viele Marktteilnehmer eher skeptisch sind, was die weitere Entwicklung betrifft. Normalerweise stirbt eine Hausse - und von einer solchen müssen wir ja wohl reden - in der Euphorie. Das einzige, was wir nicht wissen: Ist in einem Marktumfeld, in dem nichts so ist wie gewöhnlich, wirklich alles so wie sonst? Der größte wirtschaftliche Einbruch seit 90 Jahren und die stärkste Aktien-Rallye seit langem sind nun mal ein recht ungewöhnliches Paar.


Donnerstag, 30.07.2020

Zum Monatsende schwächeln die Aktienkurse. Der DAX gibt nahezu den gesamten Monatsgewinn wieder ab. Seit sieben Handelstagen gab es kein Plus mehr (sieht man mal von einem Tagesplus von 0,60 Punkten - also 0,00% - ab). Gewinne an den US-Börsen werden ebenso wie Gewinne beim Gold durch den starken Euro minimiert.

 
Der MBUI profitiert nun von der aufrecht erhaltenen DAX-Absicherung über den Double Short-ETF. 

Freitag, 31.07.2020

Geschafft: Der MBUI rettet die Drei vor dem Komma und beendet den Monat mit einem Plus von 3,13%. Der Neustart mit dem runderneuerten Konzept trägt seine Früchte.  

Im Monatsbericht wird gezeigt, welche Fonds zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Ohne die Neuausrichtung des Fonds, über die wir in den letzten drei Monaten immer wieder berichtet haben (und die wir demnächst auch noch mal in einer ausführlichen Präsentation zusammenfassen werden), wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen. Immerhin konnten die Monatsergebnisse der wichtigsten Aktienindices (und eine Reihe von Topsellern) übertrumpft werden, wobei dies natürlich nun nicht das dauerhafte Ziel des MBUI sein soll.
Die US-Indices hatten bessere Ergebnisse vorzuweisen, allerdings nur in US-Dollar, der erheblich schwächelte. Die Grafik rechts zeigt das Dilemma: Von der Performance von mehr als 5% blieb beim S&P 500 nach Umrechnung in Euro kaum noch etwas übrig.                    
Im letzten Monatsbericht hatten wir die Verteilung der Tagesrenditen des ersten Halbjahres mit der Verteilung im ersten Halbjahr 2019 verglichen. Mehrfach wurden wir gefragt, wie es denn insgesamt aussähe, denn schließlich fuhren die Börsen im ersten Halbjahr 2019 in recht ruhigem Fahrwasser, so dass der Vergleich hinken könnte. Das ist jedoch nicht der Fall. Seit Auflage des MBUI haben sich die Tagesrenditen bis Ende 2019 zu mehr als 98% in der Bandbreite zwischen minus 0,50% und plus 0,50% bewegt. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres lagen jedoch nur 69,33% der MBUI-Tagesrenditen in dieser Spanne. 7,33% lagen unter minus 1% und ein genau so hoher Anteil über plus 0,75%, während es bis Ende 2019 überhaupt keinen einzigen Tag mit einer Tagesperformance von weniger als minus 1,00% oder mehr als plus 0,75% für den MBUI gab:



An derart höhere Schwankungen müssen wir uns offensichtlich gewöhnen, denn extrem schwankungsarme Entwicklungen, wie sie vor einigen Jahren noch problemlos darstellbar waren, führen zwangsläufig zu einem dauerhaften Minus. Dass dieses dann mit geringer Volatilität erreicht werden könnte, wäre fürwahr ein schwacher Trost.

Aber um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: An den Tagen mit den schlechtesten Ergebnissen waren Alternative-Konzepte für den größeren Teil der der MBUI-Verluste verantwortlich. Dabei sollten sie eigentlich das Portfolio an solchen Tagen stabilisieren. Deshalb hier nochmal die wichtigsten Punkte des überarbeiteten MBUI-Konzeptes in der Zusammenfassung (eine ausführliche Präsentation ist - wie gesagt - in Vorbereitung):


  • Beschränkung auf Alternative-Konzepte, die nachweislich mit den gegenwärtigen (und b.a.W. erwarteten) Märkten zurechtkommen. 

  • Neben dem Basis-Portfolio (strategische Komponente) wird ein opportunistisches Portfolio (taktische Komponente) sich bietende Chancen - aktuell bspw. im Edelmetall- und Technologierbereich sowie im Healthcare-Segment - nutzen.

  • Statt eines dauerhaften "Allwetter-Portfolios", in dem Zielfonds nur ausgetauscht wurden, wenn ihre Entwicklung enttäuschte (oder wenn sich bessere Alternativen auftaten), wird es künftig für einen Teil des Portfolios opportunistische Investitionen geben, um nach Marktrückschlägen Recovery-Chancen zu nutzen.

  • Dazu kann die Cash-Position zweitweise höher als üblich (bis 49% sind dem MBUI erlaubt) sein.

  • Zudem können - wie bereits in den letzten drei Monaten - Absicherungen (bspw. durch einen Short-Index-ETF) eingezogen werden.

Wie geht es weiter? Hinweise auf saisonale Schwäche halten wir für unangebracht. "Sell in May" hätte in diesem Jahr bislang zu einem Einfrieren der Verluste, die bis Ende April noch nicht aufgeholt waren, geführt. Wird der Sommer heiß, so wählen wir andere Kleidung als wenn es regnet. Genauso sollten wir auch beim Investieren verfahren. Dabei gilt aber nach wie vor: Lieber einen Regenschirm dabei haben, als nachmittags pudelnass zu werden, weil vormittags die Sonne schien. 


In diesem Sinne bis zum nächsten Mal
Ihr/Euer Jürgen Dumschat
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